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Der Weihnachtsbraten – Tradition und Genuss auf dem Teller

Weihnachten ist die Zeit für Traditionen: Geschenke, Tannenbaum, Kekse – und in vielen Familien gehört außerdem der Weihnachtsbraten zum festen Programm. Wie kam es zu dem Brauch, zum Fest ein edles Bratenstück zu servieren, und welche Variationen gibt es heute? Hier kommen die Antworten!

Von Römern, Bauern und Fastenzeiten

Dass zur Weihnachtszeit ein saftiger Braten auf den Tisch kommt, hat wohl mehrere Gründe. Heute nehmen viele Menschen diese Tradition einfach gerne auf, um gemeinsam festlich zu essen. Schließlich ist die ganze Familie versammelt, die Eltern haben frei, die Kinder sind zufrieden. Da freut sich jeder über ein in Ruhe gegartes Fleischstück mit klassischen Beilagen wie Rotkohl und Kartoffelklößen. Früher hatte der Braten jedoch zusätzlich noch eine ganz andere Bedeutung.

Die Weihnachtsgans

Am bekanntesten ist der ursprünglich katholische Brauch, zum Fest eine Gans zu servieren. So beginnt, was heute nur noch selten praktiziert wird, nach dem elften November eine Fastenzeit, die bis Weihnachten reicht. Elfter November? Genau: der Martinstag. Dieser wurde und wird ebenfalls mit einem Festmahl begangen, der Martinsgans. Da lag es nahe, nach der enthaltsamen Fastenzeit über den Advent diese mit ebenjenem Essen auch wieder zu beenden. Noch heute ist die Gans eines der beliebtesten Festessen der Deutschen zu Weihnachten.

Warum ausgerechnet die Gans? Dazu gibt es verschiedene Erklärungen, die bis in die Antike zurückreichen: Schon bei den Römern war das Tier beliebt, weil es Fremde mit lautem Geschnatter begrüßt. Ungebetene Gäste wurden auf diese Weise schnell enttarnt. Die Gans war also etwas wie der Wachhund – und wer ohnehin Gänse hielt, ließ sie an besonderen Tagen auch in den Kochtopf wandern.

Eine weitere Anekdote geht auf die englische Königin Elisabeth I. zurück. Als sie erfuhr, dass die spanische Armada gesunken ist, soll sie gerade eine Gans verspeist haben. Für sie Grund genug, diesen Braten zum weihnachtlichen Nationalgericht zu erklären.

Die Weihnachtssau

Auch wenn der Gänsebraten vielen Deutschen in den Sinn kommt, wenn es um das Essen zum Fest geht, ist er bei weitem nicht alternativlos. Im süddeutschen Raum ist auch die Mettensau (oder Weihnachter) bekannt. Das war in bäuerlicher Tradition ein Schwein, das besonders gemästet und vor Weihnachten geschlachtet wurde. Daraus ließen sich dann Köstlichkeiten wie der Krustenbraten, gegarter Schinken, gebratener Schweinerücken und Ähnliches zubereiten. Auch das galt als gutes Essen, um die Fastenzeit zu beenden. Das geschah übrigens am ersten Weihnachtsfeiertag, denn der Heilige Abend gehörte noch zur fleischlosen Enthaltsamkeit. Daher stammt der Brauch, am 24. einen Karpfen zu essen – Fisch war erlaubt. Noch eine Kuriosität: Weil die Gans gelegentlich auf dem Wasser schwimmt, soll sie zeitweilig zum Fisch erklärt worden sein, um sie als Braten während des Fastens verspeisen zu dürfen.

Ob Mettensau oder Weihnachtsgans, bei allen Geschichten und Legenden ist auch eins wichtig: Weihnachten liegt im Winter und zu dieser Zeit haben die Menschen ein Verlangen nach üppigem Essen. Vor allem früher war es auch in den Häusern kalt und eine reichhaltige Mahlzeit brachte neue Kraft. Zudem endet die Mast von Gänsen und Co. um die Weihnachtszeit herum und Lagergemüse wie Kohl schmeckt dann am besten. Noch mehr gute Gründe, um einen köstlichen Braten zu servieren.

Weitere beliebte Weihnachtsbraten

Daneben gibt es heute viele weitere Familientraditionen, bestimmte Fleischstücke zu servieren. Rind, Fasan und Co. haben zwar keine so bunten Geschichten wie Gans und Weihnachter, schmecken aber ebenso vorzüglich. Hier haben vor allem Genussmenschen dazu beigetragen, dass an Heiligabend und vor allem am ersten Feiertag erlesene Gerichte auf den Tisch kommen. Gerade in Gegenden mit viel Natur ist Wildfleisch sehr beliebt. Reh, Hirsch und Wildschwein aus der Region liefern ebenfalls sehr hochwertige Bratenstücke.

Weihnachten im Odenwald

Wie im Rest der Republik wird Weihnachten im Odenwald gerne traditionell gefeiert. Selbstverständlich setzt sich die bekannte Genusskultur der Region um das Fest herum fort – wenn sie hier nicht sogar ihren Höhepunkt erfährt. Ein großer Vorteil für alle Odenwälder Gourmets: Auf den Wiesen und Höfen widmen sich noch viele einheimische Landwirte der Qualitätszucht von Rindern, Schweinen und Geflügel. Ob die Familie also einen Schinkenbraten wünscht, Bugbraten oder doch eine Gans – alles ist in erstklassiger Qualität aus regionaler Aufzucht erhältlich. Schließlich gilt: Kurze Wege sind gut für die Umwelt, örtliche Nähe schafft Transparenz und wer weiß, was auf dem Teller liegt, isst mit noch mehr Genuss.

Qualität entsteht jedoch nicht nur auf der Wiese. Um am Ende ein hochwertiges Bratenstück anbieten zu können, muss auch die Weiterverarbeitung höchsten Ansprüchen genügen. Der Traditionsbetrieb Metzgerei Sauer bietet 1A-Qualität von regionalen Produkten. Von der Auswahl der Tiere bis zur Reifung im Kühlhaus dient hier jeder Schritt dem Genuss. Zu Weihnachten gibt es eine besonders große Auswahl verschiedener Edelstücke für kleine und große Haushalte. Der Meister empfiehlt: Das Fleisch nicht direkt aus dem Kühlschrank in den Ofen schieben. Kalte Stücke brauchen länger, um zu garen und verlieren mehr Fleischsaft. Wer sich daran hält, wird mit zarten und saftigen Ergebnissen belohnt. Die eigentliche Zubereitung kann dann ganz nach den eigenen Wünschen erfolgen. Dabei helfen die Gewürze von Inge und der Honigbär – dazu später mehr!

Der Weihnachtsbraten heute

Soll es traditionell zugehen oder modern? Heute haben Familien selbstverständlich die Wahl, was an Weihnachten auf den Tisch kommt. Ein Vorteil ist in jedem Fall, dass viele helfende Hände da sind: Wenn die Arbeit gerecht verteilt wird, macht ein reichhaltiges Menü mit selbst geputztem Rosenkohl, frischen Klößen und einem echten Odenwälder Braten kaum mehr Mühe als ein anderes Gericht. Noch ein Vorteil: Wenn die ganze Familie zum Essen kommt, darf das Fleischstück etwas größer sein. Warum ist das gut? Durch die geringere Oberfläche im Verhältnis zum Volumen bleibt das Fleisch schön saftig und wird im Ofen wunderbar zart. Wenn es bei der richtigen Hitze brutzelt, entsteht außen zugleich die beliebte Kruste. Doch wann haben Keule, Rücken oder Gans den perfekten Garpunkt erreicht? Die sicherste Methode ist, die Kerntemperatur zu messen. Entsprechende Fleischthermometer sind nicht teuer, aber ein sehr hilfreiches Werkzeug für ambitionierte Köche.

Doch auch wer für wenige Personen ein außergewöhnliches Festmahl zaubern möchte oder etwas Neues ausprobieren will, muss nicht auf 1A-Fleischqualität verzichten. Immer mehr Köche experimentieren mit neuen Zubereitungsarten, bei denen das Fleisch zum Beispiel über Nacht mariniert oder „Sous-vide“ gegart wird. Vereinzelt sollen zum Fest sogar schon echte Grill-Fanatiker mit der Holzkohle im Schnee beobachtet worden sein. Warum also nicht die Zeit mit der Familie nutzen, um neue kulinarische Köstlichkeiten auszuprobieren?

Ob klassisch oder ausgefallen: Für jedes Fleischstück ist ein passendes Kraut gewachsen – Gewürze runden das Festmahl gekonnt ab. So passen Wacholder, Lorbeer und Piment hervorragend zu Wild, wer mit asiatischen Noten experimentieren möchte, greift zum Sambal oder Curry. Die Gewürze von Inge und der Honigbär, der neuen Linie der Genussboutique, bieten viele spannende Kompositionen für traditionelle und modern interpretierte Weihnachtsbraten.

Rund um das Essen

Das Auge isst mit, das weiß jeder. An Weihnachten könnte es sogar heißen: das Herz auch. Zu einem perfekten Weihnachtsbraten gehören nicht nur ausgezeichnetes Fleisch, erlesene Gewürze und reichlich Beilagen – auch die festliche Stimmung darf nicht zu kurz kommen. Ein liebevoll gedeckter Tisch, weihnachtliche Dekoration und schneeweißes Winterwetter gehören dazu – zumindest die ersten beiden lassen sich gut vorbereiten. Neben den Tellern und Weingläsern machen sich zum Beispiel die Kugeln und Anhänger sehr gut, die es nicht an den Baum geschafft haben. Ebenfalls beliebte Deko-Objekte sind Äpfel und Nüsse. Ist die Tafel dann gedeckt und geschmückt, kommt der Weihnachtsbraten als Hauptdarsteller des Abends dampfend auf den Tisch. Doch Vorsicht: Wer das edle Stück sofort aufschneidet, befördert den feinen Bratensaft auf den Teller statt an den Gaumen. Deshalb sollte das Fleisch nach dem Garen zehn bis 15 Minuten ruhen, so bleibt es beim Aufschneiden wunderbar saftig. Dann heißt es nur noch: Guten Appetit und ein frohes Fest!

Metzgerei Sauer 1a Qualität / Traditionsbetrieb / Regionales (im Text: Der Traditionsbetrieb Metzgerei Sauer bietet 1A-Qualität von regionalen Produkten)