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Von Omas Geheimnissen, den Schätzen der Region und genussvollen Events

Warum essen wir jeden Tag? Für viele Menschen lautet die Antwort heute schlicht: um den Hunger zu stillen. Dabei können Gaumen und Magen wesentlich mehr, als nur Proteine, Kohlenhydrate und Fette umzusetzen. Wir können schmecken, riechen, fühlen, kurzum: Wir sind in der Lage, zu genießen. In vielen Ländern ist die Esskultur daher zugleich eine Genusskultur – nicht nur in Frankreich, wo Leib und Seele seit jeher mit allerlei Köstlichkeiten zusammengehalten werden. Auch hierzulande gibt es viele Geschmackswelten zu erkunden, die in rastlosen Tagen zu verschwinden drohen, denn Genuss braucht Zeit. Doch wer sich diese eine Stunde nimmt, die frische Maultaschen, Rostbraten oder Gemüsecurry brauchen, wird mit ganz neuen, alten Erfahrungen belohnt. Die Genussboutique möchte genau diese Momente herbeizaubern, wenn es „schmeckt wie früher“ oder „duftet wie im Urlaub“.

Kochen bedeutet Genussvorfreude

Bevor ein mediterraner Auflauf, ein Gaisburger Marsch und eine duftende Weihnachtsgans auf dem Tisch landen, müssen sie in der Küche zubereitet werden. Viele trauen sich das Kochen jedoch nicht zu, weil sie unsicher sind, welche Gewürze harmonieren, wann der richtige Garpunkt erreicht ist oder wie eine Soße gebunden wird. Zahllose köstliche Gerichte scheitern so schon vor dem ersten Versuch und werden durch einfache Fertigmahlzeiten ausgetauscht. Das ist schade, weil damit ein wesentlicher Genussfaktor wegfällt.

Noch bedauerlicher ist das Zurückschrecken vor dem Kochen für die eigene Freude am Essen. Letztlich gilt für jeden, dass nirgendwo der persönliche Geschmack so gut getroffen wird wie in der eigenen Küche. Wer die Grundlagen beherrscht, wird schnell das berauschende Gefühl erleben, ein Rezept nach eigenem Gusto zu verfeinern, abzuwandeln und neu zu interpretieren. Mit den Kochkursen möchte die Genussboutique daher erreichen, dass sich wieder mehr Menschen in die eigene Küche trauen. Dass handwerkliches Kochen wieder Einzug in den Feierabend erhält. Denn neben dem Genuss, den ein selbst geschmortes Gulasch zweifelsfrei bereitet, ist ein zweiter Gedanke ganz wichtig: Nur wer selbst kocht, weiß, was ins Essen gelangt!

So vorbereitet, ist die Arbeit in der Küche immer weniger eine Last und wird wieder verstärkt zu dem, was sie eigentlich ist: Vorfreude auf das eigene Essen. Nicht zuletzt gibt es eine perfekte Zutat, die nicht einmal die Genussboutique im Angebot hat: Liebe.

Die Kochkurse: regional, saisonal, phänomenal

Inhaltlich sind die Kochkurse sehr vielseitig gestaltet – schließlich möchte niemand jeden Tag Wildwutzwerschd essen, obwohl sie, zugegeben, sehr gut schmeckt. So gibt es immer wieder wechselnde Themen, die zum Beispiel die regionale oder die saisonale Küche thematisieren. „Wilde Schweinereien“ sind im Winter ein heißes Thema, im Sommer sind es eher die leichten und mediterranen Gerichte. Zu den Höhepunkten des Küchenjahres gehört zweifelsohne das Weihnachtsfest. Wie gelingt die Gans wunderbar knusprig und der Rotkohl schmelzig und duftend? Im „Gans ganz toll“-Kurs wird es erklärt. Wer die Feiertage genussvoll und zugleich entspannt verbringen möchte, findet ebenfalls die passenden Anleitungen: „Weihnachten ohne Schrecken“ lautet dann die Devise.

Leider (oder zum Glück?) besteht das Leben nicht nur aus Festen. Wie es im Alltag gesund, leicht und zugleich köstlich zugehen kann, wird im Kurs „Fast and Culinarious“ vermittelt – nicht nur für Mütter und Hausmänner empfehlenswert. Hierbei rückt zugleich ein zweites Thema in den Mittelpunkt: Viele Hobbyköche scheitern an ihren Zielen. Es muss nicht immer der aufwendig zubereitete Hummer sein, der beim Essen Freude bereitet. Mit Liebe gekocht, stehen hausgemachte Pasta den Krustentieren in nichts nach. Gelegentlich soll es dennoch die Languste sein? Dann ist ein Klassiker der Kochschule Pflicht, wenn es um Schalen- und Krustentiere geht.

Das Land, wo der Genuss wächst

Egal, welcher Kochkurs besucht wird, immer ist ein Grundgedanke präsent: Genuss entsteht in der Küche. Das ist soweit richtig. Die Qualität des Gerichts kann jedoch nicht besser werden als die seiner Zutaten. Die einfache Gleichung lautet daher: Wer gut essen möchte, braucht gute Lebensmittel. Die wachsen und gedeihen oft unbemerkt direkt in der Region. Mohrrüben, die in echter Erde ihre Inhaltsstoffe über einen Sommer sammeln durften, sind viel aromatischer als ihre blassen Verwandten aus modernen Gewächsfabriken. Ebenso schmeckt heimisches Obst deutlich intensiver, wenn es am Baum gereift ist statt in einer Kiste auf dem Weg von fernen Anbaugebieten zu uns. Die Genussboutique setzt sich deshalb für regionale Lebensmittel ein. Gemeinsam mit Produzenten aus dem Umland wollen wir zeigen, welche außergewöhnlichen Geschmäcker der heimische Boden hervorbringen kann.

Das gelingt jedoch nicht ohne ambitionierte Landwirte, Bauern und Züchter, die sich mit ihrer Arbeit für den Genuss ihrer Kunden einsetzen. Wie in der Küche gilt schon auf dem Feld: Eine Gemüsepfanne, die den Sommer in all seinen Facetten auf den Teller bringen soll, braucht Zeit. Und harte Arbeit. Wer naturnah anbaut und Gemüse produziert, das unter der Sonne reifen darf, kann sich der Bequemlichkeit von Mineralwolle-Böden und Chemiedüngung nicht hingeben. Stattdessen wandert jede Feldfrucht mindestens einmal durch die Hand ihres Erzeugers. Wo sind die Landwirte zu finden, die diese Passion für gute Lebensmittel teilen? Die Genussboutique dient hier als Vermittler zwischen ambitionierten Produzenten und genussfreudigen Gourmets. Regelmäßig werden regionale Betriebe mit ihren Produkten vorgestellt.

Dabei sind der Gemüseanbau ebenso wie die Viehhaltung mit dem Weinbau vergleichbar. Ein harmonischer Tropfen verlangt Zeit, Ruhe und Leidenschaft. Ein Genuss, der beim Weinkauf von Kennern honoriert wird. Dies möchten wir auf Gemüse, Fleisch, Fisch und Gewürze übertragen, die mit gleicher Leidenschaft für das Gute produziert werden. In Kooperation mit der Genussboutique haben Erzeuger aus der Region daher die Chance, ihre Produkte Gourmets und Genießern zu präsentieren.

Passend dazu gibt es die Kochkurse, die zeigen, wie die Schätze aus heimischen Landen zubereitet werden. „Pimp your Forelle“ widmet sich beispielsweise den Salmoniden, die in den kühlen Gewässern Mitteleuropas zu Hause sind. In der „Naturküche“ geht es ganz allgemein um traditionelle Rezept mit Obst und Gemüse vom nächsten Bauernhof oder aus dem heimischen Garten. Apropos Garten: Auch für den Kürbis, der hierzulande vermehrt angebaut wird, gibt es eine eigene Veranstaltung. Darin wird endgültig mit dem Klischee aufgeräumt, die große Frucht sei langweilig – es kommt nur auf die kreative Zubereitung an!

Nachhaltigkeit in der Küche? Wandeln auf alten Genussspuren

Was macht unsere Esskultur aus? Sind es allein die edlen, hochwertigen Zutaten, die für ein gelungenes Mahl in den Topf wandern müssen? Oder anders gefragt: Muss es immer das beste Stück sein, das sous-vide-gegart, gebraten, glasiert und garniert wird? Wer das Angebot im Supermarkt studiert, könnte tatsächlich den Eindruck gewinnen, ein Schwein bestünde größtenteils aus dem Filet, ergänzt um einige Koteletts. Wie jeder weiß, ist das Gegenteil der Fall. Noch unsere Großmütter waren daher täglich herausgefordert, aus den vielen anderen Teilstücken einzigartige Gerichte zu kreieren. Auf diese Weise sind in vielen Jahrhunderten regionale und saisonale Gerichte entstanden, die eine vollumfängliche Verwertung zum Ziel haben. Insofern ist der Nachhaltigkeitsgedanke in der Küche, der so modern erscheint, eigentlich uralt.

Statt neue Gerichte zu entwickeln, ist daher die Rückbesinnung auf Omas Kochkunst eine gute Idee. Hat es nicht früher auch immer ein bisschen besser geschmeckt? Wie kommt das? Die Faszination der alten Rezepte wird im Kurs „Omas Küche reloaded“ ergründet. Dampfnudeln, Rouladen und Eintöpfe wie vor 50 oder 100 Jahren wandern hierfür in den Topf. Dabei ist es spannend zu experimentieren, wie sich diese Klassiker mit ein wenig modernem Pfiff auf der Genuss-Skala noch weiter steigern lassen.

Lust auf den Pfiff – Gewürze in der Genussboutique

Wer einen Koch in Indien, im Orient und in Europa besucht, wird sicher ganz unterschiedliche Gerichte erleben. Doch in einem sind sich alle einig: Überall wandern kleine Beeren, Kräuter und Wurzeln in den Topf. Gewürze gehören zu den wichtigsten Zutaten, um einen Geschmack zu formen, zu unterstreichen, zu kreieren. Diesen kleinen Wundermitteln widmet sich die Genussboutique deshalb auf ganz besondere Weise. Als Hommage an die internationale Kochkunst wird eine breite Auswahl besonderer Gewürze angeboten. Von der Vorspeise bis zum Dessert lassen sich mit Rosmarin, Zitronenpfeffer, Meersalz und Käsekuchen-Mischung geschmackvolle Kreationen erschaffen. Selbstverständlich finden sich nur hochwertige Zutaten in den Produkten.

Freude am Guten

Wer einen Kochkurs besucht oder einmal die große Aromen Palette der Gewürze im Angebot probiert hat, wird fast automatisch zum Genussfan. Die Freude am Guten wirkt so positiv auf Körper, Geist und Seele, dass ein köstliches Essen für viele schon bald wieder zum Alltag gehören könnte. Dann ist die Mission der Genussboutique erfüllt. Dabei geht es nicht nur darum, die handwerklichen Fähigkeiten zu vermitteln und den Spaß am gemeinsamen Kochen zu teilen. Genusskultur bedeutet auch, sich über frisches Gemüse, Obst oder einen gelungenen Käse freuen zu können. Das ist das Ziel der Kurse und Veranstaltungen.

Den Genuss zu Gast: Events mit der Feierboutique

Selbst zu kochen ist gut, manche Tage verlangen jedoch einen besonderen Rahmen. Den gestaltet die Feierboutique gern. Veranstaltungen mit bis zu 14 Personen können für Firmen oder Privatleute nach individuellen Wünschen durchgeführt werden. Selbstverständlich ist auch hierbei der Genuss das verbindende Element aller Arrangements. Der gelungene Nachmittag oder das perfekte Dinner beginnt bei der ansprechenden Dekoration der Räumlichkeiten. Unsere Hauptattraktion besteht dann aus einem individuellen Menü oder einem Buffet, das einem bestimmten Thema gewidmet sein kann. Wie wäre es zum Beispiel hier mit Omas Klassikern, wenn die Dame ihren runden Geburtstag feiert? Kreativ und originell lassen sich auf Wunsch auch Bezüge zur Firma, zum Hochzeitspaar oder zum sonstigen Anlass herstellen. Die Feierboutique setzt dabei selbstverständlich auf regionale Produkte und möchte den Charme des Umlands optimal in den feierlichen Anlass einbinden. Genuss bedeutet an diesem Tag außerdem, sich einmal fallen zu lassen, die Gesellschaft und das Essen in vollen Zügen zu genießen und die Arbeit vertrauensvoll in fremde Hände zu legen.